gbs Köln

Hitchens In A Foxhole

August 23, 2010 Geschrieben von | Interviews, Videos | Hinterlasse einen Kommentar

Michael Schmidt-Salomon im Gespräch – (Schweizer Radio DRS)

Interview mit dem GBS-Vorstandssprecher Michael-Schmidt-Salomon.  Der Radiosender SR|DRS bewirbt das Gespräch in der Sendung “Focus” mit folgenden Worten:

“Anti-Minarett-Plakate, Freidenker-Plakate, christliche Plakate: Es wird von Plakatwänden gepredigt, als befände sich unser Land in einem Glaubenskrieg. In Tat und Wahrheit leben in der Schweiz immer mehr Menschen ohne Religion. Inoffizieller Sprecher der «Gottlosen» und laut Spiegel «Deutschlands Chef-Atheist» ist der Philosoph und Schriftsteller Michael Schmidt-Salomon.

Mit seinen Büchern polarisiert und erhitzt er die Gemüter. Sein Kinderbuch «Wo bitte geht’s zu Gott » wurde kürzlich sogar aus einer Zürcher Bibliothek verbannt.

In Focus erzählt Michael Schmidt-Salomon, warum seiner Meinung nach Kinder vor traditionellen Religionen geschützt werden müssten und wieso wir ohne Moral die besseren Menschen sind.”

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August 18, 2010 Geschrieben von | Interviews, Radio | 4 Kommentare

M. Schmidt-Salomon Interview zum Agora Kinostart

März 10, 2010 Geschrieben von | Interviews | | Hinterlasse einen Kommentar

Interview mit dem Autor der „Reimbibel“

NRhZ-LeserInnen, die von Anfang an „dabei“ sind, werden sich erinnern, dass wir bereits in Ausgabe Nummer 2 anlässlich des „Weltjugendtages“ vor vier Jahren in einer Filmserie und einigen Artikeln den Kirchenkritiker Karlheinz Deschner vorgestellt haben. Nun haben wir Professor Wolfgang Klosterhalfen und seine vor ein paar Wochen erschienene „Reimbibel – Die schreckliche Schrift in Reimen und Versen“ entdeckt. Da dieses hochinteressante und gleichzeitig ausgesprochen unterhaltsame Buch in den üblichen Medien nicht erwähnt wird, beginnen wir in dieser Ausgabe mit einer Serie. Dazu hier als Einführung ein Interview mit dem Autor. – Die Redaktion

Peter Kleinert: Sie sind, wie man dem Cover Ihres Buches entnehmen kann, kein Dichter oder Kabarettist, sondern Medizin-Psychologe, und ich vermute mal, Sie sind 1945 nach Ihrer Geburt auch getauft worden. Haben Sie jemals an Gott geglaubt?

Wolfgang Klosterhalfen: Ich bin sogar konfirmiert worden und habe damals meinem Pfarrer, den ich sehr mochte, jedes Wort geglaubt. Allerdings erinnere ich mich noch gut daran, dass ich beim sogenannten Abendmahl sehr enttäuscht war, als ich merkte, dass sich psychisch rein gar nichts in mir ereignete. Nach all der Vorbereitung auf diesen Augenblick hatte ich wohl so etwas wie einen frommen Schauder erwartet. Diese Ent-Täuschung beim rituellen Kannibalismus war anscheinend der Anfang vom Ende meines Glaubens. Meine Eltern waren nach zwei Weltkriegen schon weitgehend vom Glauben abgefallen und hatten sich als Besitzer einer Apotheke nur sozial angepasst. Sie haben – von einer rigiden Sexualmoral abgesehen – ansonsten keinen religiösen Druck auf mich ausgeübt. Nach der Konfirmation bin ich kaum noch zu sogenannten Gottesdiensten gegangen und habe mich – wie so viele andere auch – sehr für das Diesseits aber wenig für religiösen Hokuspokus (hoc est corpus) interessiert.

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September 2, 2009 Geschrieben von | Interviews, Presse | Hinterlasse einen Kommentar

Bekenntnis zum Unglauben

Juni 24, 2009 Geschrieben von | Interviews, Radio | Hinterlasse einen Kommentar

Giordano Bruno Stiftung verteidigt Ethikunterricht an Berliner Schulen

Pro Ehthik

Michael Schmidt-Salomon im Gespräch mit Ulrike Timm

Nach Ansicht von Michael Schmidt-Salomon sollte der Ethikunterricht als Pflichtfach im gesamten Bundesgebiet eingeführt werden. Der gemeinsame Ethikunterricht sei ein gutes Mittel gegen die Entwicklung von Parallelgesellschaften, sagte der Sprecher der Giordano Bruno Stiftung anlässlich des am Sonntag stattfindenden Volksentscheids in Berlin.

Ulrike Timm: Der Streit darüber, wie wir es mit der Religion halten, führt im traditionell glaubenslaxen Berlin dazu, dass am kommenden Sonntag in einem Volksentscheid über den Stellenwert des Religionsunterrichts entschieden wird. Wir sprechen jetzt mit einem bekennenden Nichtreligiösen, mit dem Sprecher der Giordano Bruno Stiftung, mit Michael Schmidt-Salomon. Die Stiftung ist nach dem als Ketzer verbrannten Renaissance-Philosophen benannt. Schönen guten Tag, Herr Schmidt-Salomon!

Michael Schmidt-Salomon: Schönen guten Tag! Weiterlesen

April 21, 2009 Geschrieben von | Interviews | Hinterlasse einen Kommentar

Die Kirche hat Darwin nie akzeptiert

Die Journalistin Ariane Sherine rief die britische Buskampagne der Ungläubigen Anfang 2009 ins Leben. - Foto: AFP

Herr Schmidt-Salomon, Sie sind Vorstandssprecher der religionskritischen Giordano-Bruno-Stiftung. Sie fordern, den Feiertag Christi Himmelfahrt umzubenennen in „Evolutionstag“. Was soll das bringen? Ist das maximale Provokation?

Im Grunde ist unsere Forderung doch etwas völlig Normales! Wir leben in einem Staat, in dem mindestens ein Drittel der Bevölkerung keine religiösen Werte vertritt. Die Feiertage sind aber noch immer durch religiöse Riten dominiert. Das muss verändert werden. Schließlich gibt es eine kulturelle Evolution – auch im Feiertagskalender. Viele Feiertage aus der Vergangenheit feiern wir aus guten Gründen nicht mehr. Und so sollte auch berücksichtigt werden, dass ein Drittel der Bevölkerung mittlerweile konfessionsfrei ist und in der Feiertagsgesetzgebung berücksichtigt werden sollte. Im Darwinjahr hat es sich angeboten, den Evolutionstag zu fordern – auch deshalb, weil wir meinen, dass die weltanschaulichen Konsequenzen der Evolutionstheorie nicht hinreichend beachtet werden.

Und die wären?

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April 7, 2009 Geschrieben von | Aktionen, Interviews | Hinterlasse einen Kommentar

Die Frohe Botschaft mit der Kriegsbemalung!

Karlheinz Deschner

«Es muss anders werden»

Mit einem enorm umfangreichen Werk kämpft der Kirchenkritiker Karlheinz Deschner gegen das Christentum, in dem er «die Frohe Botschaft mit der Kriegsbemalung» sieht. Ein Gespräch über Gott, Zwingli und himmelschreiendes Unrecht.
Von David Signer


Herr Deschner, was ist der Kern des Christentums?
Die Frohe Botschaft mit der Kriegsbemalung. Dazu gehören viele schöne Legenden, zum Beispiel das Märchen von der Auferstehung. Gehören viele schöne Gebote, zum Beispiel das Gebot der Nächsten-, der Feindesliebe, das Gebot, nicht zu stehlen, nicht zu töten, und die Klugheit, keines dieser Gebote zu halten. Christentum, das ist die Liaison eines Gesangsvereins mit einer Feuersbrunst.

Aber was ist denn heute am Christentum noch so schlimm? «Kriminalgeschichte des Christentums» heisst Ihr inzwischen achtbändiges Hauptwerk. Hat die Kirche – zumindest in Westeuropa – nicht massiv an Einfluss verloren?
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März 9, 2009 Geschrieben von | Interviews | , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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