gbs Köln

Buch über Priesterausbildung: Hölle auf Erden

Priesteramtsanwärter Daniel Bühling traf im Seminar junge Männer, die sich wegen sexueller Verfehlungen geißelten. Aber auch solche, die Orgien feierten und ein Doppelleben führten. Die Kirchenoberen interessierte das wenig – es regierte “das elfte Gebot”.

 

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November 11, 2013 - Posted by | Presse |

1 Kommentar »

  1. Was auch immer junge Menschen heute noch bewegt, den “unfehlbaren”, verbindlichen Dogmen der römisch – katholischen Kirche ins Priesteramt zu folgen. Für Autonomie, Willens – u, Meinungsfreiheit ist in keinem Seminar Platz.
    Bei allen öffentlichen und medialen Versuchen der Kirchenstrategen ihre Theologie als liberal, Reform – und lernfähig in Szene zu setzen,ist und bleibt sie letztlich eine Sackgasse. Eine Sackgasse, in der kritisches Denken und Vernunftphilosophie keinen angemessenen Platz haben.
    Und dies nicht nur deshalb, weil die Kleriker trotz aller vorliegenden erkenntnistheoretischen und berechtigten Zweifel von Seiten verschiedener Wissenschaftsbereiche ihren Machtanspruch und ihre Geltungsbereiche in der Gesellschaft bei Strafe ihres Untergangs aufrechterhalten.

    Das die Amtskirchen selbst schwere Krisen aussitzen können, ohne wirklichen Schaden zu nehmen, belegen die Skandale in der zurückliegenden Zeit.
    Sexueller Missbrauch von Minderjährigen, Versöhnungskurs mit Holocaustleugnern der Pius Bruderschaft in England,der in seiner Höhe nicht zu akzeptierende finanzielle Entschädigungsversuch für misshandelte Kinder in evangelischen und katholischen Einrichtungen, oder die Inanspruchnahme von öffentlichen Steuermitteln für fürstlich anmutende Anwesen und Ausstattungen,die ihres gleichen suchen.

    Meldet sich bei den o.g. Seminaristen und Unterstützern des Klerus aus Politik und Gesellschaft in diesen Fällen keine innere Stimme, oder eine Art Gerechtigkeitssinn, die Anlass zum Handeln geben?
    Oder spielen jene Herrschaften auch Beamtenmikado?
    Wer sich bewegt, resp. den Mund aufmacht, verletzt den Kodex der Unberührbarkeit der Kirche- der verliert! Oder fliegt raus!

    Die Angst vor dem Herrschaftssystem der Amtskirche ist bei vielen Abweichlern und Kritikern berechtigt.
    Wer die vorgegebene Linie der Unterwürfigkeit und des unbedingten Gehorsams verlässt, oder offenen Widerstand leistet,bekommt die ganze Härte des Systems Kirche zu spüren.
    Priesteranwärter Daniel Bühling ist nicht der erste und auch nicht der letzte, den der Bann der Kirche trifft.
    Den Verfolgungswahn haben auch schon ehemalige prominente Kirchenvertreter wie Dr. Paul Schulz oder Prof. Dr.Hubertus Mynarek zu spüren bekommen.
    Das konnte beide nicht davon abhalten, heute konsequent, aufrecht und mit der gebotenen Direktheit die Positionen des Atheismus und des weltlichen Humanismus zu vertreten.
    Positionen und Leitbilder für eine demokratische, pluralistisch – säkulare, Gesellschaft.
    In Selbstbestimmung und Verantwortung im Diesseits.

    Kommentar von uwe kalkbrenner | November 12, 2013


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