Kardinal Meisner: Der Zölibat ist missionarisch notwendig
Kölns Kardinal Joachim Meisner hat in einem Hirtenbrief zum Priesterjahr den Zölibat verteidigt und die Gemeinden zur Begleitung der Geistlichen aufgerufen. Meisner nennt es in dem im Kölner Dom verlesenen Schreiben „dankens- und bewundernswert“, dass sich auch heute junge Menschen entschieden, Priester zu werden. Gerade in seiner gesellschaftlichen „Widerspenstigkeit“ könne der Zölibat ein Schatz sein, den es neu zu heben gelte. Der Zölibat der Priester sei ebenso wie die Unauflöslichkeit der Ehe „Zeichen für das nahe gekommene Reich Gottes“. Die Ehelosigkeit der Priester nannte der Kardinal „nicht nur höchst angemessen, sondern geradezu missionarisch notwendig“.
Quellen: http://www.domradio.de/news/artikel_58555.html
http://www.domradio.de/videothek/3846
Kommentar dazu:
Nach der sexuellen Kindesmisshandlung ist der Zölibat die größte sexuelle Perversion die es gibt, denn er ist gegen die menschliche Natur gerichtet und daher inhuman. Nicht der Zölibat ist ein Schatz, sondern das Ausleben unserer Sexualität.
Bernd Vowinkel
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